B2B-Marketing: Wie du Geschäftskunden erreichst und gewinnst

B2B-Marketing (Business-to-Business-Marketing) ist die Vermarktung von Produkten und Dienstleistungen an Unternehmen, Behörden und andere Organisationen statt an Privatpersonen, mit dem Ziel, Geschäftskunden zu gewinnen, zu überzeugen und langfristig zu binden.

Von Dragan Matijević, CEO close oneStand: 05.11.2026~15 Min.

Kurz gesagt: B2B-Marketing richtet sich an Unternehmen statt an Privatpersonen. Dort entscheiden mehrere Personen, die Entscheidung dauert länger und folgt eher sachlichen Kriterien wie Wirtschaftlichkeit, Risiko und Aufwand. Gutes B2B-Marketing setzt deshalb auf eine klar umrissene Zielgruppe, Inhalte, die Fachfragen beantworten, wenige passende Kanäle und eine enge Abstimmung mit dem Vertrieb. Typische Maßnahmen sind Content-Marketing und SEO, LinkedIn, E-Mail-Marketing, Webinare und Messen, Account-Based Marketing und die gezielte Direktansprache. Gemessen wird der Erfolg an Gesprächen, Aufträgen und Umsatz, nicht an Reichweite.

1. Was ist B2B-Marketing?

B2B steht für Business-to-Business, also für Geschäfte zwischen Unternehmen. B2B-Marketing umfasst alle Maßnahmen, mit denen ein Unternehmen andere Unternehmen auf sich aufmerksam macht, von seinem Angebot überzeugt und als Kunden hält. Dazu gehören Hersteller, die Maschinen oder Bauteile an die Industrie verkaufen, Softwareanbieter, deren Programme in Firmen laufen, Großhändler, die Handwerksbetriebe beliefern, und Dienstleister wie Agenturen, Kanzleien oder IT-Systemhäuser.

Wie jedes Marketing beantwortet auch B2B-Marketing die klassischen Fragen: Welches Angebot passt zu welchem Markt, zu welchem Preis wird es angeboten, über welche Wege erreicht es den Kunden und wie wird es kommuniziert? In der Betriebswirtschaft heißen diese Bereiche Produkt-, Preis-, Vertriebs- und Kommunikationspolitik. Im Alltag vieler B2B-Unternehmen liegt der Schwerpunkt auf der Kommunikation und auf der Gewinnung neuer Kontakte für den Vertrieb.

Welche Ziele hat B2B-Marketing?

  • Bekanntheit in der Zielbranche: Die Unternehmen, die zu dir passen, sollen wissen, dass es dich gibt und wofür du stehst.
  • Anfragen und Leads: Aus Aufmerksamkeit sollen Kontakte werden, mit denen der Vertrieb sprechen kann.
  • Vertrauen und Fachkompetenz: Interessenten sollen sehen, dass du ihr Problem verstehst und lösen kannst.
  • Unterstützung des Vertriebs: Unterlagen, Fallstudien und Referenzen helfen im Gespräch und im Angebot.
  • Bestandskunden binden: Bestehende Kunden sollen bleiben, verlängern und weitere Leistungen kaufen.

Im B2B wird Marketing selten an Likes oder Seitenaufrufen gemessen. Am Ende zählt, ob aus der Aufmerksamkeit Gespräche mit den richtigen Ansprechpartnern entstehen und aus diesen Gesprächen Aufträge.

Wer sind B2B-Kunden?

B2B-Kunden sind Organisationen, die ein Produkt oder eine Leistung für den eigenen Betrieb kaufen, weiterverarbeiten oder weiterverkaufen. Dazu zählen Industrie- und Handelsunternehmen, Handwerksbetriebe, Freiberufler und Praxen, aber auch Vereine, Verbände und öffentliche Einrichtungen. Werden Behörden beliefert, spricht man auch von B2G (Business-to-Government). Wie der Verkauf an Geschäftskunden insgesamt abläuft, vom ersten Kontakt bis zum Abschluss, beschreibt der Ratgeber Was ist B2B-Vertrieb?

2. B2B- und B2C-Marketing: der Unterschied

Der wichtigste Unterschied liegt beim Käufer. Im B2C kauft meist eine Person für sich selbst, oft spontan und aus dem Gefühl heraus. Im B2B kaufen Organisationen, in denen mehrere Menschen mitentscheiden, die ein Budget verantworten und ihre Wahl gegenüber anderen begründen müssen. Daraus folgen Unterschiede in fast allen Bereichen des Marketings.

MerkmalB2B-MarketingB2C-Marketing
KäuferUnternehmen, Behörden und andere OrganisationenPrivatpersonen und Haushalte
Wer entscheidetmehrere Personen im Buying Centermeist eine Person
KaufmotivWirtschaftlichkeit, Risiko, Aufwand, Passung zu den eigenen Abläufenpersönlicher Nutzen, Gefühl, Marke, Preis
Entscheidungsweglang, mit mehreren Gesprächen, Angeboten und internen Freigabenoft kurz, häufig ohne Beratung
Größe des Marktsoft überschaubar, Zielkunden lassen sich namentlich benennenbreite Masse
Wert pro Kundehoch, oft über viele Jahre mit Folgeaufträgenpro Kauf meist niedriger
Tonalitätfachlich, erklärend, mit Belegenemotional, kurz, breit gestreut
Typische KanäleWebsite mit Fachinhalten, LinkedIn, E-Mail, Messen, DirektanspracheSocial Media, Werbung, Influencer, Handel, Onlineshop
Rolle des Vertriebszentral, Marketing bereitet Gespräche voroft gering, Kauf ohne Verkäufer

Die Grenzen sind nicht starr. Auch Geschäftskunden reagieren auf Gefühle wie Sicherheit, Vertrauen oder die Sorge, einen Fehler zu machen. Und auch im B2C gibt es lange, gut überlegte Käufe, etwa bei einem Auto oder einer Heizung. Für die Planung hilft die Unterscheidung trotzdem, weil sie zeigt, wo Aufwand, Ton und Kanäle anders sein müssen.

3. Besonderheiten im B2B-Marketing

Sechs Merkmale prägen fast jedes B2B-Geschäft. Wer sie kennt, versteht, warum B2B-Marketing anders funktioniert als die Werbung, die man aus dem Alltag kennt.

Das Buying Center

Im B2B entscheidet selten eine einzelne Person. Am Kauf beteiligt sind typischerweise jemand, der mit dem Produkt arbeiten wird, ein Entscheider mit Budgetverantwortung, der Einkauf, oft die IT oder eine Fachabteilung, die technische Fragen prüft, und bei größeren Summen die Geschäftsführung. Diese Gruppe heißt Buying Center. Jede Rolle hat eigene Fragen: Die Anwenderin will wissen, ob ihr Alltag leichter wird, der Einkauf achtet auf Konditionen, die IT auf Sicherheit und Schnittstellen. B2B-Marketing braucht deshalb Inhalte für mehrere Rollen, nicht eine Botschaft für alle.

Lange und mehrstufige Entscheidungen

Zwischen dem ersten Kontakt und dem Auftrag liegen oft mehrere Gespräche, Angebote, Tests und interne Freigaben. Interessenten informieren sich zudem lange selbst, bevor sie mit einem Anbieter sprechen. Das Marketing muss über diesen ganzen Zeitraum präsent bleiben und zu jeder Phase passende Inhalte bieten, vom Fachartikel für die erste Recherche bis zur Fallstudie, die ein Entscheider seinen Kollegen weiterleitet.

Sachliche Kriterien und Risiko

Geschäftskunden müssen ihre Entscheidung begründen. Sie fragen nach Wirtschaftlichkeit, Einführungsaufwand, Folgekosten und danach, was passiert, wenn etwas schiefgeht. Ein falscher Lieferant kann Abläufe stören, und der Fehler fällt auf den zurück, der ihn ausgewählt hat. Belege wie Referenzen, Zertifikate, nachvollziehbare Beispiele und klare Vertragsbedingungen wiegen deshalb schwerer als Werbeversprechen.

Wenige Kunden mit hohem Wert

Viele B2B-Unternehmen können ihre Zielkunden namentlich aufzählen. Ein einzelner Auftrag kann viel wert sein, und zufriedene Kunden kaufen oft über Jahre nach. Das verändert die Rechnung: Statt möglichst viele Menschen zu erreichen, lohnt es sich, die richtigen Unternehmen sehr gezielt anzusprechen. Aus diesem Gedanken ist das Account-Based Marketing entstanden.

Beziehung und Vertrauen

B2B-Geschäfte sind oft auf Dauer angelegt, mit Rahmenverträgen, Wartung, Service und Folgeaufträgen. Wer kauft, kauft auch die Zusammenarbeit. Feste Ansprechpartner, Erreichbarkeit und der Ruf in der Branche zählen deshalb viel. Empfehlungen von Kollegen und Aussagen zufriedener Kunden gehören zu den stärksten Argumenten. Wie du sie systematisch nutzt, zeigt der Ratgeber Referenzmarketing im B2B.

Erklärungsbedürftige Angebote

Viele B2B-Produkte versteht man nicht auf den ersten Blick: eine Maschine für einen bestimmten Fertigungsschritt, eine Software für einen Ablauf in der Buchhaltung, eine Beratungsleistung. Marketing muss erklären, wofür das Angebot da ist, für wen es passt und für wen nicht. Fachartikel, Anleitungen, Vorführungen und Webinare leisten hier mehr als jeder Slogan.

4. Welche B2B-Marketing-Maßnahmen gibt es?

Die wichtigsten B2B-Marketing-Maßnahmen sind Content-Marketing, Suchmaschinenoptimierung und Suchmaschinenwerbung, LinkedIn und andere Fachnetzwerke, E-Mail-Marketing, Webinare und Messen, Account-Based Marketing, klassische Fachmedien sowie die gezielte Direktansprache von Entscheidern (Outbound).

Grob lassen sie sich in zwei Gruppen teilen. Inbound-Maßnahmen sorgen dafür, dass Interessenten dich finden, wenn sie nach einer Lösung suchen. Outbound-Maßnahmen gehen aktiv auf ausgewählte Unternehmen zu. Die meisten B2B-Unternehmen kombinieren beides. Wie sich die beiden Ansätze in Aufwand, Tempo und Planbarkeit unterscheiden, beschreibt der Ratgeber Inbound und Outbound im Vergleich.

Content-Marketing

Content-Marketing heißt, die Fragen deiner Zielkunden mit eigenen Inhalten zu beantworten: Fachartikel, Leitfäden, Checklisten, Whitepaper, Fallstudien, Videos oder Podcasts. Gute B2B-Inhalte helfen dem Leser bei einer konkreten Aufgabe, auch wenn er noch nicht kaufen will. So baust du Vertrauen auf und wirst als fachkundig wahrgenommen, lange bevor das erste Verkaufsgespräch stattfindet. Fallstudien und Anwendungsbeispiele sind zugleich Material, das der Vertrieb im Gespräch und im Angebot einsetzen kann.

Suchmaschinenoptimierung und Suchmaschinenwerbung

Wer im B2B ein Problem hat, sucht oft zuerst bei Google. Suchmaschinenoptimierung (SEO) sorgt dafür, dass deine Website für diese Suchanfragen gefunden wird, etwa mit Ratgeberseiten zu Fachbegriffen und klaren Leistungsseiten für deine Angebote. SEO wirkt langsam, dafür dauerhaft. Suchmaschinenwerbung (SEA) bringt dich sofort in die Ergebnisse, kostet aber für jeden Klick und endet, sobald das Budget aufgebraucht ist. Viele B2B-Suchbegriffe sind speziell und werden selten gesucht. Das ist kein Nachteil: Wer nach einem Fachbegriff sucht, hat oft einen konkreten Bedarf.

LinkedIn und andere Fachnetzwerke

Für viele B2B-Unternehmen ist LinkedIn das zentrale soziale Netzwerk, je nach Branche ergänzt durch YouTube, Fachforen oder Branchenportale. Entscheider erreichst du dort über die Unternehmensseite, über die persönlichen Profile von Geschäftsführung und Mitarbeitenden und über Anzeigen, die sich nach Branche, Unternehmensgröße und Position ausrichten lassen. Beiträge von Menschen bekommen oft mehr Aufmerksamkeit als Beiträge von Firmenseiten. Aus Sichtbarkeit wird aber erst ein Gespräch, wenn jemand den Kontakt aktiv aufnimmt.

E-Mail-Marketing

Newsletter und automatisierte E-Mail-Strecken halten den Kontakt zu Menschen, die sich bereits für dein Thema interessiert haben, etwa nach einem Download oder einem Webinar. E-Mail eignet sich, um Wissen zu teilen, auf Termine hinzuweisen und Interessenten über lange Entscheidungszeiträume zu begleiten. Für Werbe-E-Mails gelten in Deutschland auch gegenüber Unternehmen strenge Regeln. Was dabei zu beachten ist, steht im Abschnitt zu den typischen Fehlern.

Webinare, Messen und Events

Webinare, Messen, Fachkonferenzen und eigene Veranstaltungen bringen dich direkt mit Interessenten ins Gespräch und erlauben Vorführungen, die ein Text nicht leisten kann. Messen sind in vielen Branchen weiterhin ein fester Termin im Jahr. Webinare lassen sich mit wenig Aufwand wiederholen und als Aufzeichnung weiter nutzen. Entscheidend ist die Nacharbeit: Wer Kontakte sammelt und sich danach nicht zeitnah meldet, verschenkt den größten Teil des Aufwands.

Account-Based Marketing

Beim Account-Based Marketing (ABM) wählst du zuerst eine Liste konkreter Zielunternehmen aus und richtest Inhalte, Anzeigen und Ansprache gezielt auf die Personen in genau diesen Unternehmen aus. Marketing und Vertrieb arbeiten dabei von Anfang an gemeinsam an denselben Firmen. ABM lohnt sich vor allem, wenn ein einzelner Kunde viel wert ist und die Zahl der passenden Unternehmen überschaubar bleibt.

Print, Fachmedien und Post

Anzeigen und Beiträge in Fachzeitschriften, Kataloge und Briefe per Post sind in vielen Branchen nicht verschwunden. Sie erreichen Zielgruppen, die online schwer zu greifen sind, etwa in Handwerk und Industrie, und ein gut gemachter Brief fällt heute eher auf als die nächste E-Mail. Ihr Nachteil: Die Wirkung lässt sich schlechter messen als bei digitalen Maßnahmen.

Outbound und Direktansprache

Outbound heißt, ausgewählte Entscheider aktiv anzusprechen, per E-Mail, über LinkedIn oder am Telefon. Im B2B ist das oft der direkteste Weg zu Gesprächen, weil du nicht warten musst, bis jemand dich findet. Er funktioniert, wenn die Auswahl der Unternehmen stimmt, die Nachricht einen Anlass hat und zum Empfänger passt. Wie eine erste Mail aufgebaut ist und welche rechtlichen Grenzen gelten, zeigt der Ratgeber Kaltakquise per E-Mail im B2B.

Marketing Automation

Marketing Automation steuert wiederkehrende Abläufe wie E-Mail-Strecken, die Bewertung von Leads und die Übergabe an den Vertrieb mit Software, ausgelöst durch das Verhalten der Kontakte. Sie hilft vor allem bei langen Entscheidungszeiträumen, weil kein Interessent vergessen wird. Was dazugehört und wie du anfängst, erklärt der Ratgeber Marketing Automation.

Die Maßnahmen im Vergleich

Die Tabelle zeigt, wofür sich jede Maßnahme eignet, wie viel Aufwand sie macht und wie schnell sie wirkt. Die Einschätzungen sind Faustregeln und hängen von Branche, Angebot und Ausgangslage ab.

MaßnahmeWofür geeignetAufwandWirkung
Content-Marketing und SEOVertrauen, Sichtbarkeit bei Suchanfragen, Material für den Vertriebmittel bis hoch, laufendlangsam, dann dauerhaft
SuchmaschinenwerbungAnfragen von Suchenden mit konkretem Bedarfgering bis mittel, dazu Kosten pro Klickschnell, endet mit dem Budget
LinkedInSichtbarkeit bei Entscheidern, Beziehungen aufbauenmittel, laufendmittel
E-Mail-MarketingInteressenten über lange Zeit begleitengering bis mittelmittel, setzt Einwilligungen voraus
Webinare und Messendirekte Gespräche, Vorführungenhoch je Terminschnell, wenn die Nacharbeit stimmt
Account-Based Marketingwenige, besonders wertvolle Zielkundenhochmittel bis langsam
OutboundGespräche mit ausgewählten Unternehmenmittel, laufendschnell

5. B2B-Marketingstrategie in 6 Schritten

Eine B2B-Marketingstrategie legt fest, wen du erreichen willst, mit welcher Botschaft, über welche Kanäle und woran du den Erfolg misst. Sie muss nicht lang sein. Wichtiger ist, dass Marketing und Vertrieb sie gemeinsam tragen und dieselben Ziele verfolgen.

Schritt 1: Ziele festlegen

Lege fest, was das Marketing in den nächsten Monaten erreichen soll, und zwar in Größen, die auch der Vertrieb versteht: qualifizierte Gespräche, Anfragen aus einer bestimmten Branche, Angebote, Umsatz mit Neukunden. Bekanntheit allein ist im B2B selten ein gutes Ziel, weil sie sich schwer in Aufträge übersetzen lässt. Rechne vom Umsatzziel zurück, wie viele Gespräche und Kontakte du dafür ungefähr brauchst.

Schritt 2: Zielkunden und Buying Center beschreiben

Beschreibe zuerst die Unternehmen, die zu dir passen, das sogenannte Ideal Customer Profile: Branche, Größe, Region, eingesetzte Technik, typische Anlässe für einen Kauf. Danach beschreibst du die Personen im Buying Center mit ihren Aufgaben, Fragen und Einwänden. Wie das konkret geht, zeigt die Anleitung Buyer Persona erstellen.

Schritt 3: Positionierung und Botschaft schärfen

Kläre, welches Problem du für diese Zielkunden löst und warum sie dafür zu dir kommen sollten und nicht zu einem Wettbewerber. Ohne klares Alleinstellungsmerkmal klingt jede Maßnahme wie die der anderen. Formuliere die Kernbotschaft dann für jede Rolle: Die Geschäftsführung interessiert das Ergebnis, die Fachabteilung der Ablauf, der Einkauf die Konditionen.

Schritt 4: Kanäle und Maßnahmen auswählen

Wähle wenige Kanäle, auf denen deine Zielkunden wirklich unterwegs sind, und bespiele sie regelmäßig. Ein Blick auf die Wettbewerber zeigt, was in deiner Branche üblich ist und wo Lücken sind. Zwei Kanäle, die du konsequent betreibst, bringen mehr als sechs, die nebenher laufen.

Schritt 5: Inhalte und Abläufe planen

Plane Inhalte für jede Phase der Entscheidung, vom Fachartikel für die erste Recherche bis zur Fallstudie und zum Kostenbeispiel für die interne Freigabe. Lege außerdem fest, was mit einem neuen Kontakt passiert: Wer meldet sich, wann und mit welchem Angebot? Ein einfacher Redaktionsplan und klare Regeln für die Übergabe an den Vertrieb reichen für den Anfang.

Schritt 6: Messen und nachsteuern

Miss, welche Maßnahmen zu Gesprächen und Aufträgen führen, nicht nur zu Klicks. Sieh dir die Zahlen regelmäßig gemeinsam mit dem Vertrieb an, streiche, was nichts bringt, und baue aus, was funktioniert. Welche Kennzahlen sich dafür eignen, steht in Abschnitt 8.

B2B-Marketingstrategie in 6 SchrittenJeder Schritt baut auf dem vorherigen auf, am Ende steuerst du mit den gemessenen Ergebnissen nach. 1. Ziele festlegen: Gespräche, Anfragen und Umsatz mit Neukunden als Ziel, nicht nur Bekanntheit. 2. Zielkunden beschreiben: Passende Unternehmen und die Rollen im Buying Center mit ihren Fragen. 3. Botschaft schärfen: Welches Problem du löst und warum Kunden zu dir kommen sollten. 4. Kanäle auswählen: Wenige Kanäle, auf denen deine Zielkunden unterwegs sind, regelmäßig bespielen. 5. Inhalte und Abläufe planen: Inhalte für jede Entscheidungsphase und klare Regeln für die Übergabe. 6. Messen und nachsteuern: Prüfen, was zu Gesprächen und Aufträgen führt, gemeinsam mit dem Vertrieb.B2B-Marketingstrategie in 6 SchrittenJeder Schritt baut auf dem vorherigen auf, am Ende steuerst du mit den gemessenen Ergebnissen nach.1Ziele festlegenGespräche, Anfragen und Umsatzmit Neukunden als Ziel, nichtnur Bekanntheit.2Zielkunden beschreibenPassende Unternehmen und dieRollen im Buying Center mitihren Fragen.3Botschaft schärfenWelches Problem du löst undwarum Kunden zu dir kommensollten.4Kanäle auswählenWenige Kanäle, auf denen deineZielkunden unterwegs sind,regelmäßig bespielen.5Inhalte und AbläufeplanenInhalte für jedeEntscheidungsphase und klareRegeln für die Übergabe.6Messen und nachsteuernPrüfen, was zu Gesprächen undAufträgen führt, gemeinsam mitdem Vertrieb.Quelle: close-one.de/blog/b2b-marketingB2B-Marketingstrategie in 6 SchrittenJeder Schritt baut auf dem vorherigen auf, am Ende steuerst du mit den gemessenen Ergebnissen nach. 1. Ziele festlegen: Gespräche, Anfragen und Umsatz mit Neukunden als Ziel, nicht nur Bekanntheit. 2. Zielkunden beschreiben: Passende Unternehmen und die Rollen im Buying Center mit ihren Fragen. 3. Botschaft schärfen: Welches Problem du löst und warum Kunden zu dir kommen sollten. 4. Kanäle auswählen: Wenige Kanäle, auf denen deine Zielkunden unterwegs sind, regelmäßig bespielen. 5. Inhalte und Abläufe planen: Inhalte für jede Entscheidungsphase und klare Regeln für die Übergabe. 6. Messen und nachsteuern: Prüfen, was zu Gesprächen und Aufträgen führt, gemeinsam mit dem Vertrieb.B2B-Marketingstrategie in6 SchrittenJeder Schritt baut auf dem vorherigenauf, am Ende steuerst du mit dengemessenen Ergebnissen nach.1Ziele festlegenGespräche, Anfragen und Umsatz mitNeukunden als Ziel, nicht nurBekanntheit.2Zielkunden beschreibenPassende Unternehmen und die Rollen imBuying Center mit ihren Fragen.3Botschaft schärfenWelches Problem du löst und warum Kundenzu dir kommen sollten.4Kanäle auswählenWenige Kanäle, auf denen deineZielkunden unterwegs sind, regelmäßigbespielen.5Inhalte und Abläufe planenInhalte für jede Entscheidungsphase undklare Regeln für die Übergabe.6Messen und nachsteuernPrüfen, was zu Gesprächen und Aufträgenführt, gemeinsam mit dem Vertrieb.Quelle: close-one.de/blog/b2b-marketing

B2B-Marketingstrategie in 6 Schritten: Jeder Schritt baut auf dem vorherigen auf, am Ende steuerst du mit den gemessenen Ergebnissen nach.

  1. Ziele festlegen: Gespräche, Anfragen und Umsatz mit Neukunden als Ziel, nicht nur Bekanntheit.
  2. Zielkunden beschreiben: Passende Unternehmen und die Rollen im Buying Center mit ihren Fragen.
  3. Botschaft schärfen: Welches Problem du löst und warum Kunden zu dir kommen sollten.
  4. Kanäle auswählen: Wenige Kanäle, auf denen deine Zielkunden unterwegs sind, regelmäßig bespielen.
  5. Inhalte und Abläufe planen: Inhalte für jede Entscheidungsphase und klare Regeln für die Übergabe.
  6. Messen und nachsteuern: Prüfen, was zu Gesprächen und Aufträgen führt, gemeinsam mit dem Vertrieb.

6. Der B2B-Marketing-Funnel

Der B2B-Marketing-Funnel beschreibt den Weg eines Unternehmens vom ersten Kontakt mit deinem Angebot bis zum Auftrag. Üblich ist eine Einteilung in drei Phasen. Jede Phase braucht andere Inhalte und eine andere Art der Ansprache.

Obere Phase: Aufmerksamkeit (Top of the Funnel)

Das Unternehmen hat ein Problem oder ein Ziel, kennt dich aber noch nicht. Hier wirken Fachartikel, gute Platzierungen in Suchmaschinen, LinkedIn-Beiträge, Vorträge und Messeauftritte. Ziel dieser Phase ist, gefunden und als fachkundig wahrgenommen zu werden. Verkaufsbotschaften schrecken hier eher ab.

Mittlere Phase: Abwägen (Middle of the Funnel)

Der Interessent vergleicht Lösungswege und Anbieter. Jetzt helfen Leitfäden, Webinare, Vergleiche, Checklisten und Newsletter. Viele Kontakte geben in dieser Phase ihre E-Mail-Adresse an, etwa für einen Download, und werden damit zu Leads. Sie mit passenden Informationen zu begleiten, ohne sie zu bedrängen, heißt Lead Nurturing.

Untere Phase: Entscheidung (Bottom of the Funnel)

Das Buying Center entscheidet. Gefragt sind Fallstudien, Referenzen, Vorführungen, Testzugänge, Kostenbeispiele und ein schnelles, persönliches Gespräch. In dieser Phase übernimmt in der Regel der Vertrieb, das Marketing liefert die Unterlagen und Antworten auf typische Einwände.

Nach dem Auftrag endet die Arbeit nicht. Im B2B entsteht ein großer Teil des Umsatzes oft aus bestehenden Kunden, durch Folgeaufträge, Verlängerungen und zusätzliche Leistungen. Wie Interessenten Schritt für Schritt vom ersten Kontakt bis zum Kunden geführt werden und wer wann zuständig ist, beschreibt der Ratgeber Lead Management im B2B.

7. Marketing und Vertrieb: so arbeiten beide zusammen

Im B2B entscheidet die Zusammenarbeit von Marketing und Vertrieb darüber, ob aus Kontakten Kunden werden. Fehlt sie, klagt der Vertrieb über unbrauchbare Leads und das Marketing über Anfragen, die niemand bearbeitet. Drei Dinge helfen.

MQL und SQL unterscheiden

Ein Marketing Qualified Lead (MQL) ist ein Kontakt, der nach den Kriterien des Marketings Interesse zeigt, etwa weil er zur Zielgruppe passt, mehrere Fachartikel gelesen und ein Whitepaper geladen hat. Ein Sales Qualified Lead (SQL) ist ein Kontakt, den der Vertrieb geprüft hat und mit dem ein Verkaufsgespräch sinnvoll ist. Der Übergang zwischen beiden ist die wichtigste Stelle im ganzen Ablauf. Mit welchen Kriterien du prüfst, ob ein Kontakt bereit für den Vertrieb ist, zeigt der Ratgeber Lead-Qualifizierung im B2B.

Gemeinsame Regeln festlegen

Marketing und Vertrieb sollten sich auf wenige, verbindliche Punkte einigen:

  • eine gemeinsame Beschreibung des Zielkunden, die Marketing und Vertrieb gleich verwenden
  • Kriterien, ab wann ein Kontakt an den Vertrieb übergeben wird
  • eine feste Zeit, in der sich der Vertrieb nach der Übergabe meldet
  • eine Rückmeldung des Vertriebs, was aus jedem übergebenen Kontakt geworden ist
  • gemeinsame Kennzahlen und ein regelmäßiger Termin, an dem beide Seiten sie besprechen

Viele Unternehmen halten diese Regeln schriftlich fest, oft unter dem Namen Service Level Agreement zwischen Marketing und Vertrieb. Wichtiger als der Name ist, dass beide Seiten sich daran halten und die Regeln anpassen, wenn sie nicht funktionieren.

Inhalte für den Vertrieb liefern

Fallstudien, Präsentationen, Vergleichsübersichten und Antworten auf häufige Einwände entstehen meist im Marketing, gebraucht werden sie im Vertrieb. Frag den Vertrieb regelmäßig, welche Fragen Kunden im Gespräch stellen und woran Abschlüsse scheitern. Aus diesen Antworten entstehen die besten Inhalte, weil sie echte Fragen echter Kunden beantworten.

Wenn dir für die aktive Ansprache die Zeit oder das Team fehlt: Mit done von close one übernimmt close one den Outbound für B2B-Unternehmen, von der Recherche und den Kaufsignalen über die persönliche Ansprache per E-Mail und LinkedIn bis zur Buchung qualifizierter Ersttermine in deinem Kalender.

8. Kennzahlen im B2B-Marketing

Gute Kennzahlen im B2B-Marketing verbinden die Maßnahmen mit dem Umsatz. Die folgenden Werte zeigen, ob dein Marketing die richtigen Unternehmen erreicht und ob daraus Geschäft entsteht.

KennzahlWas sie zeigt
Leads aus der Zielgruppeob die Maßnahmen die richtigen Unternehmen und Rollen erreichen
Anteil MQL, die zu SQL werdenob die Kontakte aus Sicht des Vertriebs brauchbar sind
Qualifizierte Gespräche und Terminewie viele echte Verkaufschancen entstehen
Kosten pro Lead und pro Gesprächwas ein Kontakt je Kanal kostet und welcher Kanal sich lohnt
Pipeline-Wert aus dem Marketingwelchen Auftragswert die über das Marketing gewonnenen Chancen haben
Abschlussquote und Dauer bis zum Abschlusswie oft und wie schnell aus Chancen Aufträge werden
Kundenakquisitionskosten (CAC)was ein neuer Kunde mit allen Marketing- und Vertriebskosten kostet
Kundenwert über die Laufzeit (Customer Lifetime Value)was ein Kunde über die gesamte Zusammenarbeit einbringt

Reichweite, Klicks und Follower sind nützliche Frühindikatoren, aber keine Ziele. Rechne für jeden Kanal zurück, wie viele Gespräche und Aufträge daraus entstanden sind. Weil Entscheidungen im B2B lange dauern, zeigt sich der Erfolg eines Kanals oft erst nach einiger Zeit. Halte deshalb fest, über welchen Kanal ein Kontakt zuerst gekommen ist, damit du den späteren Auftrag richtig zuordnen kannst.

Fünf Entwicklungen verändern das B2B-Marketing derzeit spürbar. Keine davon ersetzt die Grundlagen aus den vorigen Abschnitten, aber sie verändern, wie du sie umsetzt.

Künstliche Intelligenz

KI-Werkzeuge helfen beim Recherchieren, Gliedern und Überarbeiten von Texten, beim Auswerten von Daten und beim Anpassen von Nachrichten an einzelne Empfänger. Sie ersetzen nicht das Wissen über Kunden und Branche: Inhalte, die nur aus allgemeinen KI-Texten bestehen, unterscheiden sich kaum von denen der Wettbewerber. Zudem beantworten Suchmaschinen und KI-Assistenten viele Fragen inzwischen direkt. Wer dort als Quelle genannt werden will, braucht klare Definitionen, eigene Erfahrung und gut gegliederte Seiten.

Automatisierung und Kaufsignale

Software kann erkennen, wenn ein Unternehmen Interesse zeigt oder sich dort etwas verändert, etwa durch wiederholte Besuche auf der Website, neue Stellenanzeigen, einen neuen Standort oder einen Wechsel in der Geschäftsführung. Solche Anlässe machen die Ansprache relevanter, weil du dich zu einem Zeitpunkt meldest, an dem das Thema für den Empfänger gerade wichtig ist.

Personalisierung

Geschäftskunden erwarten Inhalte, die zu ihrer Branche, ihrer Rolle und ihrer Situation passen. Eine Nachricht, die auf ein konkretes Ereignis im Unternehmen des Empfängers eingeht, wirkt anders als ein allgemeiner Newsletter an alle. Personalisierung heißt dabei nicht, den Vornamen in die Betreffzeile zu setzen, sondern den Inhalt auf den Empfänger auszurichten.

Personen statt Logos

Menschen vertrauen Menschen. Gründer, Geschäftsführer und Fachleute, die regelmäßig ihr Wissen teilen, werden im B2B zunehmend zum Gesicht ihres Unternehmens, vor allem auf LinkedIn. Man spricht auch von Thought Leadership. Es wirkt, wenn die Beiträge echte Erfahrung zeigen und nicht nur Eigenwerbung sind.

Käufer informieren sich selbst

Interessenten recherchieren lange selbst, bevor sie einen Anbieter ansprechen, und sie lesen dabei Websites, Bewertungen und Fallstudien. Deine Website muss deshalb auch ohne Gespräch verständlich machen, was du anbietest, für wen und zu welchen Bedingungen. Wer wichtige Informationen erst im Gespräch herausgibt, fällt bei der Vorauswahl oft schon heraus.

10. Typische Fehler im B2B-Marketing

  • Keine klare Zielgruppe: Wer alle Unternehmen ansprechen will, erreicht keins richtig. Botschaft, Kanäle und Inhalte bleiben dann allgemein.
  • B2C-Werbung für Geschäftskunden: Emotionale Slogans ohne Belege überzeugen kein Buying Center, das seine Entscheidung begründen muss.
  • Zu viele Kanäle: Sechs Kanäle mit wenig Aufwand bringen weniger als zwei, die du konsequent betreibst.
  • Marketing ohne Vertrieb: Kontakte werden übergeben und bleiben liegen, weil niemand Regeln für die Übergabe festgelegt hat.
  • Falsche Kennzahlen: Berichtet werden Reichweite und Klicks, aber nicht, wie viele Gespräche und Aufträge entstanden sind.
  • Zu früh aufgeben: Content und SEO brauchen Zeit, und im B2B dauert schon die Entscheidung lange. Ein Kanal lässt sich nicht nach wenigen Wochen beurteilen.
  • Nur auf Anfragen warten: Bei wenigen wertvollen Zielkunden lohnt es sich, sie gezielt anzusprechen, statt zu hoffen, dass sie von selbst kommen.

Rechtliche Grenzen bei Werbe-E-Mails und Anrufen

Werbung per E-Mail ist nach § 7 Abs. 2 Nr. 2 UWG auch gegenüber Unternehmen grundsätzlich nur mit vorheriger ausdrücklicher Einwilligung des Empfängers zulässig. Eine Ausnahme für bestehende Kunden regelt § 7 Abs. 3 UWG. Für Werbeanrufe bei Unternehmen verlangt § 7 Abs. 2 Nr. 1 UWG zumindest eine mutmaßliche Einwilligung. Für die Verarbeitung personenbezogener Daten, etwa beim Tracking auf der Website oder in Kontaktlisten, gilt zusätzlich die DSGVO. Keine Rechtsberatung. Im Einzelfall Anwalt fragen.

11. FAQ

Was versteht man unter B2B-Marketing?

B2B-Marketing (Business-to-Business-Marketing) ist die Vermarktung von Produkten und Dienstleistungen an Unternehmen, Behörden und andere Organisationen statt an Privatpersonen. Ziel ist, Geschäftskunden auf das eigene Angebot aufmerksam zu machen, sie zu überzeugen und langfristig zu binden. Typisch sind fachliche Inhalte, mehrere Entscheider auf Kundenseite und eine enge Zusammenarbeit mit dem Vertrieb.

Was ist ein Beispiel für B2B?

Ein Hersteller von Verpackungsmaschinen, der an Lebensmittelbetriebe verkauft, ein Softwareanbieter, dessen Programm in Steuerkanzleien läuft, oder ein Großhändler, der Handwerksbetriebe mit Material beliefert. In allen Fällen kauft ein Unternehmen bei einem anderen Unternehmen für den eigenen Betrieb.

Was ist der Unterschied zwischen B2B und B2G?

B2B bezeichnet Geschäfte zwischen Unternehmen, B2G (Business-to-Government) Geschäfte zwischen Unternehmen und öffentlichen Auftraggebern wie Behörden, Kommunen oder Schulen. Öffentliche Auftraggeber vergeben Aufträge nach Vergaberecht, oft über Ausschreibungen mit festen Fristen und Kriterien. Marketing spielt dort eine kleinere Rolle als im B2B, entscheidend ist die formal richtige Angebotsabgabe.

Was ist der Unterschied zwischen B2B- und B2C-Marketing?

B2C-Marketing richtet sich an Privatpersonen, die meist allein, schnell und eher aus dem Gefühl heraus kaufen. B2B-Marketing richtet sich an Organisationen, in denen mehrere Personen entscheiden, die ihre Wahl mit Wirtschaftlichkeit, Risiko und Aufwand begründen müssen. B2B-Marketing ist deshalb fachlicher, zielt auf eine kleinere Zielgruppe und arbeitet enger mit dem Vertrieb zusammen.

Welche Kanäle eignen sich für B2B-Marketing?

Das hängt von Branche und Zielgruppe ab. Häufig genutzt werden die eigene Website mit Fachinhalten und SEO, Suchmaschinenwerbung, LinkedIn, E-Mail-Marketing, Webinare, Messen, Account-Based Marketing und die direkte Ansprache ausgewählter Entscheider. Wähle die Kanäle, auf denen deine Zielkunden unterwegs sind, und beginne mit wenigen.

Wie erstelle ich eine B2B-Marketingstrategie?

In sechs Schritten: Ziele festlegen, Zielkunden und Buying Center beschreiben, Positionierung und Botschaft schärfen, Kanäle auswählen, Inhalte und Abläufe planen, Ergebnisse messen und nachsteuern. Wichtig ist, dass Marketing und Vertrieb die Strategie gemeinsam tragen und dieselben Ziele verfolgen.

Was ist ein Buying Center?

Das Buying Center ist die Gruppe von Personen, die in einem Unternehmen an einer Kaufentscheidung beteiligt ist, etwa Anwender, Entscheider mit Budget, Einkauf, Fachabteilung oder IT und Geschäftsführung. Jede Rolle hat eigene Fragen, deshalb braucht B2B-Marketing Inhalte für mehrere Personen.

Darf ich Unternehmen ohne Einwilligung Werbe-E-Mails schicken?

Werbung per E-Mail ist nach § 7 Abs. 2 Nr. 2 UWG auch gegenüber Unternehmen grundsätzlich nur mit vorheriger ausdrücklicher Einwilligung zulässig. Eine Ausnahme für bestehende Kunden regelt § 7 Abs. 3 UWG. Für Werbeanrufe bei Unternehmen verlangt § 7 Abs. 2 Nr. 1 UWG zumindest eine mutmaßliche Einwilligung. Keine Rechtsberatung. Im Einzelfall Anwalt fragen.

Mehr Gespräche mit Entscheidern?

In 30 Minuten klären wir, ob Outbound per E-Mail und LinkedIn zu deiner Zielgruppe passt und wie ein Start mit done aussehen würde.